Yogakurse

Teil 1: Mein Weg zur Yogalehrerin

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich über meine Online Ausbildung zur Yogalehrerin berichten und meine ersten Eindrücke mit euch teilen. Ich habe mich letztes Jahr im Herbst sehr spontan dazu entschlossen eine Online-Yogaausbildung zu absolvieren. Der wohl wichtigste Schritt ist für sich erstmal zu wissen, bei welchem Anbieter/ Studio man sich wohlfühlt und welchen Yogastil diese anbieten.  Ich habe lange recherchiert und mir einige Angebote eingeholt und mich schlussendlich dann für ElementYoga entschieden. Was ausschlaggebend war, sagt ja schon der Name, dass es bei ElementYoga um die fünf Elemente (Raum, Erde, Wasser, Feuer und Luft) geht.  Es wird einem auch nicht nur das klassische Hatha Yoga beigebracht, sondern auch, Anusara Yoga, Vinyasa Flow und Yin Yoga. Genauso ist ein kleiner, aber wie sich später herausstellt, sehr bedeutender Teil von Anatomie auch dabei. All diese Punkte führten dazu, dass ich kurze Zeit später mit der lieben Nadin von ElementYoga sprach. Sie informierte mich über alles nötige was ich so wissen wollte und lud mich gleich eine Woche später ein, bei einer Infoveranstaltung rein zu schnuppern. Dieses tat ich dann auch und lernte an diesem Abend den Gründer Alex Kröker kennen. Er gab uns einen kleinen Einblick was uns später so erwartet bei der Ausbildung, wie es abläuft und wir konnten selbst auch noch Fragen stellen. Wir? Ja, richtig gelesen, diese Infoveranstaltung fand online via Zoom statt. Diese Meetings finden immer alle zwei Wochen am Donnerstag Abend statt und sind natürlich kostenlos. Dort haben mit mir noch zwei weitere Personen teilgenommen. Nach dem Abend brauchte ich erstmal paar Tage Bedenkzeit. Kurze Zeit später füllte ich das Anmeldeformulare aus, auf Wunsch sollte ich noch zwei Fotos in verschiedenen Posen machen und dann sendete ich alles ein. Wenige Stunden später wurde ich mit einer netten E-Mail begrüßt und es begann erstmal eine 4-Wochen Challenge. Dort durchlief ich alle fünf Elemente. In dieser Zeit war der Hauptschwerpunkt darin, mich in eine tägliche Yogapraxis hineinzuführen und erstmal Erfahrungen zu schöpfen. Es ging noch nicht um das theoretische Wissen dahinter und auch nicht wie ich eine Yogalehrerin werde, sondern ganz systematisch ist jede Woche ein neues Element dran. Diese bauen nämlich alle aufeinander auf. Jeden Montag bekomme ich den Link für das neue Element zugesendet, jedoch bin ich auch erst dafür freigeschaltet wenn ich alle Videos (in der Regel sind es immer 5, Ausnahme bildet der Raum mit einem am Anfang) auch praktiziert habe. Beim ersten Video/ bei der ersten Praxis wird mehr systematischer auf das Element eingegangen, danach sind es eher normale Yogastunden. Ich begann dann also mit dem ersten Element, dem Raum. Dort wurde ich sanft durch meinen eigenen Körper 70 min geschickt. Was meine ich mit geschickt? Naja, ich (er)lernte meinen Körper besser wahrzunehmen und der Fokus lag auf meiner Bewusstheit. Zu dem Thema Bewusstheit komme ich im nächsten Teil. Wie vorher schon gesagt hatte, hatte ich anfangs nur ein Video, also begann ich nächsten Tag gleich mit dem Element Erde. Dort lag der Hauptschwerpunkt in den Beinen. Denn deine Beine stehen für eine gute Stabilität und sollen dir Sicherheit geben. In dieser Praxis kam ich schon langsam an meine Grenzen, denn ich war es nicht gewohnt fast 70 min Yoga zu praktizieren. Es war Donnerstag und mir ist eingefallen, dass ich eingeladen wurde, bei einem Zoom-Meeting-Termin teilzunehmen. Dieser findet zuerst einmalig für die neuen Teilnehmer donnerstags statt. Danach dann dienstags und/ oder donnerstags am Abend. Das Ganze ist freiwillig und soll dabei helfen sich mit seinen Mitschülern austauschen zu können. Also wurde berichtet wie weit wir alle gerade waren und stellten Fragen zu unseren jeweiligen Elementen. Mit dabei ist nämlich immer eine Yogaausbilderin, die uns bei all unseren Anliegen hilft. Nächsten Tag (Tag 5) und damit auch am letzten Video angelangt, fiel mir auf, dass es nicht mehr so anstrengend ist, wie noch vor wenigen Tagen. Dies motivierte mich weiter zu machen und an dem Konzept von Alex zu glauben. Ich bekam dann auch am Montag den Link für das Element Wasser, was sich später als mein Lieblingselement herausstellte. Hier ging es hauptsächlich um die Akzeptanz und viele Dinge so anzunehmen, wie sie sind. Das fiel mir schon sehr schwer und ich quälte mich durch das Modul Wasser. Nach dem fünften Tag/Video hatte ich den Muskelkater meines Lebens und ich hasste dieses Element. Wegen dem Muskelkater fing ich dadurch auch nicht gleich Montag mit dem Feuer-Element an, sondern erst paar Tage später. Was durch ElementYoga nämlich möglich ist: man kann sich so viel Zeit nehmen, wie man braucht. Keiner sollte sich unter Druck gesetzt fühlen und dem Körper die Zeit geben, die er braucht, um sich zu regenerieren. Was in meinem Fall dann zwei Tage waren. In dem Element Feuer ist die Willensstärke gefragt. Der Fokus liegt auf dem Bauchraum. Ich hatte Glück, dass ich davor noch bisschen Bauchmuskeln durch Pamela Reif hatte. Nach der kraftvollen Woche bemerkte ich langsam, dass sich in meinem Körper etwas ändert, aber ich konnte es noch nicht wirklich zuordnen. Nun war ich in der letzten Woche angekommen und dort drehte sich alles um die Luft. Dieses Elemente fand ich sehr interessant. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Offenheit, Leichtigkeit und Lebensfreude gelegt, was ich für sehr motivierend und inspirierend empfand. Nach der 4-Wochen Challenge brauchte ich erstmal ein paar Tage Pause und musste alles Revue passieren lassen. In dieser Zeit nutze ich die Gelegenheit um neue Kraft zu sammeln und alles Gelernte nochmal zu verinnerlichen. 

Ich hoffe euch hat mein erster Beitrag gefallen, in den nächsten Beiträgen gehe ich dann auch präziser auf die Elemente und die Anatomie ein. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr diese sehr gern in als Kommentar stellen. Sonst wünsche ich euch noch einen schönen Tag, bleibt gesund und stets positiv. 

Eure Caro

Die Fünf Elemente von Yoga

Bei Element Yoga nutzen wir die Elemente auf der Ebene unseres Körpers, um ihn besser zu verstehen.

Schaut gerne mal bei Element Yoga vorbei


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Raum

Geist und Kopf

Erde

Beine, Füße und der Beckenboden

Wasser

Becken

Feuer

Bauch

Luft

Schultergürtel und Brust

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2 Responses

  1. Hallo Caro,
    ich wünsche dir auf deinem Weg nur positive Erfahrungen und bin mir sicher, dass das perfekt zu dir passt.
    Liebe Grüße
    Thomas

  2. Liebe Caro,

    danke Dir für diesen Einblick!

    Es wird ganz sicherlich eine ganz wunderbare Reise.

    Ich freue mich, noch mehr von Dir und Deinem Yogaweg zu lesen

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